Achtsamkeit in Kindergarten und Schule

Achtsamkeit trägt zu einem verbesserten Gruppenklima bei. Wichtig ist hierbei eine alltäglich wiederkehrende, fest verankerte Praxis. Dies stellt zugleich Ziel und Herausforderung unserer Projekte dar. Die zu lernende Praxis bedient sich des Programms von Kabat-Zinn und seiner MBSR.

Dass Achtsamkeit wirkt, wurde in verschiedenen Studien nachgewiesen. Das ReSource-Project des Max-Planck-Institutes Leipzig zeigt diese Wirkung. Wie Achtsamkeit, bspw. in der Schule praktiziert wird, sehen Sie hier (1:38 min.):

Beispielvideo: „Achtsamer Schultag“

Stellen Sie sich mit uns gemeinsam vor, es gibt diesen Ort an dem sich Menschen freundlich und offen begegnen. Man begegnet neugierigen, von innen heraus zufriedenen Menschen die das Gefühl teilen, dass Zeit relativ und daher keine Eile geboten ist – wohin auch immer man gelangen möchte. Sie teilen erworbene Kenntnisse untereinander mal spielerisch, mal wissensorientiert.

Soziale Kontakte, Austausch und Freundschaften sind enorm wichtig auf dem Weg ins Leben und im Lebensverlauf. Wir möchten dazu beitragen, dass Gruppendynamiken dieses je einzelne Grundbedürfnis unterstützen.

 

 

8 Kommentare Gib deinen ab

  1. Antje Schmundt sagt:

    Ich bin froh, dass dieses Thema endlich in die Schulen kommt. Ich bin im Bereich der Schulbegleitung tätig und weiß, wie wichtig und dringend es ist, nun neue Wege zu gehen!

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    1. Initiative "Achtsame Schule" sagt:

      Freude ist eine starke Motivation Neues zu bewegen. Unser Dank geht also zurück an Dich in der Schulbegleitung – auch ein neues Feld, um gemeinsames Miteinander zu gestalten.

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  2. Andreas Hofer sagt:

    Das ist eine wirklich tolle Sache!
    Vor einigen Tagen kam die schöne Nachricht im Fernsehen, dass mittlerweile an einigen Schulen das Lehrfach ‚Glück‘ unterrichtet wird, mit aller Ambivalenz aufgenommen natürlich, aber was ist lebensnäher in der Zielsetzung? Und diese Arbeit geht in eine ähnliche Richtung, sie weitet den Blick in das Miteinander, die Verbundenheit und das Menschliche, das, was wirklich zählt…

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    1. Initiative "Achtsame Schule" sagt:

      In der Übung der Achtsamkeit erkennen wir Glück und Freude immer auch als etwas das sich mit dunkleren Phasen abwechselt. Es kann vor allem auch da sein WEIL es auch schwierige Gefühle gibt. So gilt das Prinzip des Sowohl-als-auch, immer im Zusammenhang und als etwas das uns allen bekannt ist. Das macht mich demütig, weil wir dieses Wechselspiel von Licht und Schatten so wenig kontrollieren können. Gleichzeitig macht es mich auch so hoffnungsvoll, weil das Leben voller trüber aber auch heller Momente steckt und immer wieder Überraschungen bereit hält.

      Und Du hast Recht damit, dass sich in der Achtsamkeit der Blick in das Miteinander, die Verbundenheit weitet. Je mehr ich mich in der Achtsamkeitspraxis mit mir selbst verbinde, desto mehr Resonanz spüre ich mit anderen.

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  3. Marina Krug sagt:

    Freue mich sehr über eure Initiative, denn ich weiß, wie sehr Kinder aus Familien mit schwierigem sozialen Hintergrund Achtsamkeitspausen genießen. Heute habe ich mit SuS einer zweiten Klasse achtsames Atmen praktiziert. Kinder lassen sich auf diese Erfahrung ein, wenn Erwachsene ihnen die Gelegenheit dazu bieten. Klar, es ist nicht immer einfach, eine ruhige Atmosphäre zu schaffen, aber Ruhe stellt sich auch mit der Praxis ein. Gut hier ein Forum für Austausch zu haben….
    Marina Krug

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  4. Initiative "Achtsame Schule" sagt:

    Wir freuen uns auf Deine Erfahrungen hier im blog. Willst Du uns mitteilen, in welcher Stadt Du die Achtsamkeitspause vermittelst?

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  5. Dirk Viessmann sagt:

    Ich bin immer wieder begeistert wenn ich sehe, wie es einige Menschen nicht nur schaffen für sich selbst einen Ausweg aus den von unserer Gesellschaft auferlegten Zwängen und Normalitäten zu finden, sondern sich darüber hinaus auch noch engagieren, das Wissen um diese Möglichkeit anderen transparent und damit nutzbar zu machen. Unsere Gesellschaft ist leider in punkto Selbsterkennung und Mitgefühl geistig völlig verarmt. Um so wichtiger ist es für ein zukünftiges menschenwürdiges Miteinander und vor allem für ein gesundes „Mit Dir Selbst“, gerade der heranwachsenden Generation diese Werte wieder vertraut zu machen. Um hier eine Veränderung zu bewirken, steht an erster Stelle natürlich das Erkennen seiner Selbst und der Situationen, sowie deren Akzeptanz. Die Zeit, die Ruhe und der Raum muss hierfür ermöglicht werden
    Achtsamkeit … für mich zwar ein altbekanntes Wort, jedoch lange nicht im Sprachgebrauch vorhanden. Schade, das muss sich ändern!
    Diese Initiative sollte unterstützt werden, wo es geht!
    Ich selbst, als Vater zweier Töchter, weiß wie viel Schaden die mangelhafte Wahrnehmung eines Kindes/einer Jugendlichen und seiner Probleme anrichten kann. Achtsamkeit der Lehrer und Trainer den Schutzbefohlenen gegenüber …. auch hier muss dringend etwas geschehen.
    Danke dass Ihr das tut, was Ihr da tut!

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    1. Initiative "Achtsame Schule" sagt:

      Lieber Dirk, Danke für Deine unterstützenden Worte! Sie ermutigen und bestärken sehr, auf diesem Weg weiterzugehen.

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